TÜV AUSTRIA schafft mit vielfältigem Lösungsangebot größtmögliche Sicherheit von industriellen cyber-physischen Systemen. Kooperation mit internationalem Cybersicherheitsunternehmen Kaspersky bringt neue Möglichkeiten in der Aus- und Weiterbildung.
Die zunehmende Konnektivität von Produktionsanlagen eröffnet neue innovative Geschäftsmöglichkeiten, einen erweiterten Nutzen und vereinfachte, effizientere Prozesse. Doch überall dort, wo intelligente Maschinen, Lagersysteme und Betriebsmittel selbstständig Daten austauschen oder sich allein steuern – also Grenzen zwischen physischer und digitaler Welt verfließen – entsteht gleichzeitig auch immer neues Potenzial für Sicherheitslücken, Datenlecks und eine größere Angriffsfläche von außen.
Industrial IoT erfordert somit ein hohes Maß an Sicherheit. TÜV AUSTRIA unterstützt mit den Group Member TÜV TRUST IT und Systemhaus SPP mit einem vielfältigen Lösungsangebot zur größtmöglichen Sicherheit von industriellen cyber-physischen Systemen – von der Planung und Integration bis zum laufenden Betrieb. Das Angebot erstreckt sich von maßgeschneiderten und an den relevanten Standards orientierten Prüf-, Zertifizier- und Beratungsleistungen über praxisorientierte Schulungen bis hin zu Personenzertifizierungen und individuellen Softwarelösungen im Bereich e-Business.
Trainings und Expertentage in Kooperation mit Kaspersky
Nach der ISO 27001-Zertifizierung des Kaspersky-Datensicherheitssystems, 2020, erfolgte kürzlich die IEC 62443-Zertifizierung der Kaspersky Industrial Cybersecurity for Networks durch TÜV AUSTRIA.
Kaspersky, eines der weltweit führenden Unternehmen für Antivirus-Technologie, und TÜV AUSTRIA kooperieren jetzt auch bei Trainings und Expertentagen zum Thema OT-Security. Digitalforensik, Penetration-Testing und Fuzzing. Ein einzigartiges Ausbildungsprogramm für IT/OT-Fachkräfte, SOC-Analysten, Shop-Floor-Beschäftigte in der industriellen Produktion, Integratoren, IoT-Hard- und Softwarehersteller sowie Qualitätssicherungsverantwortliche.
Detlev Henze, TÜV AUSTRIA Executive Business Director Digital Services: „Durchdachte und robuste Cybersicherheitssysteme tragen wesentlich dazu bei, Risiken systematisch vorzubeugen, ehe sie zu Problemen werden. Mit der Implementierung unserer eigenen entwickelten Standards, aber auch mit Hilfe von IEC 62443, dem ganzheitlichen Ansatz für Industrial Security im Produktions- und Automatisierungsbereich, können Betreiber, Integratoren oder Hersteller industrieller Automatisierungssysteme objektiv aktuelle Security-Standards wirksam umsetzen, das Sicherheitsniveau erhöhen und auch nachweisen.“
Andreas Köberl, Geschäftsführer von TÜV TRUST IT in Österreich, ergänzt: „Cyberkriminelle können mit ihrer gezielten Suche nach Sicherheitslücken in Systemen jederzeit für massive Störungen im Betrieb eines Unternehmens sorgen. Neben den Angriffszielen auf die Office-IT rückt die Industrie-IT und OT, zumal die Digitalisierung der Produktionsstrukturen deutlich an Fahrt aufnimmt, immer mehr in den Fokus der Angreifer. Diese Risiken lassen sich durch entsprechende vorausschauende Planungen, Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten von Anfang an, und unsere, gemeinsam mit Kaspersky, entwickelten Ausbildungsprogramme deutlich reduzieren.“
Sensibilisieren für Notwendigkeit von OT-Sicherheit
Henze und Köberl betonen darüber hinaus, dass nicht alle Aufgaben, die aus Sicherheitssicht auf die Unternehmen zukommen, von diesen sofort selbst zu übernehmen seien. Es fehle oft nicht nur an Expertise, sondern auch an den unternehmenseigenen Experten. Die Security-Überwachung kritischer Systeme könne daher sehr unkompliziert durch den TÜV AUSTRIA als neutralen Dienstleister durchgeführt werden.
Andreas Köberl: „TÜV AUSTRIA liefert in Sachen industrielle IoT einen echten Mehrwert. Wir sensibilisieren für die Notwendigkeit von OT-Sicherheit, betrachten Safety und Security in einem integrierten Ansatz und schaffen damit neue Sicherheitssysteme, die nachhaltig und zukunftstauglich sind.“


TRUSTIFAI
Das Qualitätssiegel für Künstliche Intelligenz
Österreichs erster KI Test- und Qualifizierungshub
TÜV AUSTRIA und das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) verkündeten bei einer Pressekonferenz mit dem Oberösterreichischen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und dem Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner die Gründung von Österreichs erster KI Test- und Qualifizierungshub.
TÜV AUSTRIA & Software Center Hagenberg Joint Venture
TRUSTIFAI
Sichere & zuverlässige Anwendung von KI
https://www.trustifai.at | TÜV AUSTRIA und das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) gründen in einer wegweisenden Kooperation mit TRUSTIFAI Österreichs erstes KI Test- und Qualifizierungshub. TRUSTIFAI dient der Überprüfung und Zertifizierung von KI-Anwendungen. Durch ein unabhängiges Qualitätssiegel nach höchsten Standards wird Vertrauen in die sichere und zuverlässige Anwendung von KI geschaffen, was wiederum das Wachstum des KI-Marktes weiter vorantreibt.
Geprüft & Sicher
Das Auhof Center im Westen von Wien mit über 150 Shops und die Riverside Shopping Mall mit mehr als 50 Geschäften im Süden der Hauptstadt vertrauen bei der Überprüfung ihrer Shoppingcenter bereits seit nunmehr zehn Jahren auf die fachliche Expertise von TÜV AUSTRIA.
Akquisition
TÜV AUSTRIA übernimmt die Prüfstelle NTI-Italia S.r.l.
Portfolio-Erweiterung in Italien
Das Unternehmen konnte sich insbesondere im Bereich der wiederkehrenden Prüfung von Arbeitsmitteln erfolgreich auf dem italienischen Markt etablieren.





